DSDS-Zweiter Menowin Fröhlich hat seinen ersten größeren Vertrag unter Dach und Fach, allerdings ohne Mitwirkung seiner Mentoren bei RTL. Deswegen trat 'Pop-Titan' Dieter Bohlen jetzt per 'Bild'-Zeitung auch schon kräftig nach.
Erfolg bei Gegenwind: Gesangstalent Menowin Fröhlich (22) hat jenseits von DSDS einen Vertrag über rund 200.000 Euro abgeschlossen - doch Produzent Dieter Bohlen reagiert mit Hohn.
Der Ingolstädter entpuppte sich im Rahmen der diesjährigen DSDS-Staffel als veritabler Publikumsliebling, und konnte Angaben von RTL zufolge jede einzelne Mottoshow außer des Finales für sich entscheiden. Schließlich verhinderte seinen Sieg jedoch eine massive Negativ-Kampagne der 'Bild'-Zeitung, die ihn systematisch als "Ex-Knacki" stigmatisierte. Im Internet erfreut sich der Sänger jedoch nach wie vor riesiger Gefolgschaft. Nach ihm wird laut Google Trends doppelt so oft gesucht als nach dem Erstplatzierten Mehrzad Marashi (29).
Informationen des Boulevard-Blattes zufolge hat Menowin Fröhlich nun jedoch zum ersten Mal aus seiner neu gewonnenen Bekanntheit Kapital schlagen können, und mit dem österreichischen Baulöwen Richard Lugner (77) einen Vertrag über 20 Live-Auftritte in der unmittelbaren Zukunft ausgehandelt. Auf Anfrage der Zeitung bestätigte der Unternehmer die Abmachung bereits wie folgt: "Wir haben schon 20 Auftritte bis Ende Juni vereinbart."
In Deutschland, Österreich und auf Mallorca sollen Auftrite geplant sein, zwischen 11.000 und 20.000 Euro stehen dem begnadeten Entertainer pro Show zu. Alles andere als erfreut scheint jedoch 'Pop-Titan' Dieter Bohlen zu sein, der gegenüber 'Bild' sogleich spöttisch kommentierte: "Glückwunsch an Menowin! Herr Lugner hat bestimmt viel Ahnung vom Musikgeschäft."
Es folgt ein Hieb unter die Gürtellinie in Richtung der Vergangenheit von Menowin Fröhlich: "Menowin hat ja in seinem Leben schon oft die richtigen Entscheidungen getroffen. Diese gehört ganz bestimmt dazu." Der Musiker selbst hingegen sieht sich unter Sachzwang, schließlich hat er drei Kinder zu ernähren: "Ich will, ja ich muss Geld verdienen. Ich hörte immer nur 'abwarten, später, kommt noch'."
Am gestrigen Mittwoch hatten bereits zahlreiche deutschsprachige Blogs das falsche Gerücht in Umlauf gebracht, US-Produzent Timbaland habe dem gebürtigen Darmstädter abgesagt. Verschiedene Nachrichtenseiten zitierten den Pop-Mogul mit dem folgenden Statement: "'Wenn er so ein großartiger Sänger ist, dann sollte er seinen Text können. Sein Englisch ist nicht gut."
Recherchen seitens 'Europolitan.de' ergaben jedoch, dass diese Aussage von einem Nutzer namens 'freedoms' im Forum auf der Produzenten-Website 'timbalandmusic.com' gepostet wurde, und zwar ausgerechnet von einer deutschen URL aus. Der Wahrheitsgehalt der angeblichen Abfuhr ist also in etwa ebenso hoch, als dass US-Präsident Barack Obama auf 'Bild.de' um die Hand von Mehrzad Marashi anhält.
Die Treuebekundungen der Fans von Menowin Fröhlich reißen indessen im Internet keineswegs ab. Auf 'Europolitan.de' schrieb eine Nutzerin namens 'Mirkaada' in der Nacht zum heutigen Donnerstag: "Menowin ist ein junger Mann dessen Zukunft in der Musik ist. Ein Fan von Menowin zu sein macht jeden Tag Fröhlich." 'Rennpferd' fügte hinzu: "Laßt Menowin endlich beweisen, dass ein Superstar wegen seiner Stimme und seines Talentes geschätzt werden soll!"
Foto-Copyright: (c) RTL / Stefan Gregorowius
Pflichthinweis: Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html
Ellen (20.05.2010 16:25)eine neue legende ist geboren
jedes zeitalter, jede ära hatte solch eine wahnsinns legende....mozart, elvis, jackson.....mit ganz besonderem charisma....wir haben jetzt menowin, denn er hat auch dieses gewisses etwas. es ist nicht nur seine stimme und sein tanztalent das ihn ausmachen, er hat dieses gewisse etwas, dieses charisma das einer braucht um zu legende zu werden....elvis ist tot, aber menowin lebt