Nachdem DSDS-Finalist Menowin Fröhlich in den vergangenen Wochen eine beispiellose Negativkampagne über sich ergehen lassen musste, ist nun Staffelsieger Mehrzad Marashi dran: Die 'Bild'-Zeitung hat ihn am heutigen Dienstag des Drogenkonsums verdächtigt. Die bis gestern rivalisierenden Fangruppen beginnen jedoch, das Spiel zu durchschauen, und kündigen Widerstand an.
Ausgleichende Gerechtigkeit? Nach Gesangstalent Menowin Fröhlich (22) ist nun auch der offizielle DSDS-Primus Mehrzad Marashi (29) ins Visier der 'Bild'-Zeitung geraten.
Der Ingolstädter und der Deutschiraner hatten sich am vorletzten Samstag im Finale der Castingshow ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Während im Internet Menowin unter jungen Nutzern klar vorne gelegen hatte, beeinflusste das Boulevardblatt die Einstellung der Unentschlossenen mit einem massiven Appell in letzter Minute, doch bitte den '"Ex-Knacki" als Superstar zu verhindern.
Wenige Stunden vor Schluss wurde dann ausgerechnet noch eine anonyme Kokain-Anzeige gegen Menowin Fröhlich bekannt. Die unbewiesene Behauptung versetzte seinem Image vermutlich jenen entscheidenden Tiefschlag, der ihn letztlich den Sieg kostete. In allen vorangegangenen Mottoshows hatte der gebürtige Darmstädter stets klar in Führung gelegen.
Getreu dem Motto von 'Bild' Chefredakteur Kai Diekmann (sinngemäß: 'Wer mit der Bild mit dem Fahrstuhl nach oben fährt, fährt mit uns dann auch wieder nach unten') bekommt nun auch Mehrzad Marashi sein Fett ab. Obwohl er vorerst von Negativberichten verschont geblieben war, titelt die Zeitung mit den vier Buchstaben am heutigen Dienstag auf Seite 5 neben einem Foto des Wahl-Hamburgers mit "merkwürdig großer Zigarette im Mund" die folgende Suggestiv-Frage: "Mehrzad, was hascht du da im Mund?"
Bereits in den vergangenen Tagen waren im Internet das nun von 'Bild' abgedruckte Foto sowie ein Video zirkuliert, mit denen der Verdacht geweckt werden sollte, hier sei mehr im Spiel als nur Nikotin. Auch 'Europolitan.de' lagen die Aufnahmen vor. Dieses Newsportal distanziert sich jedoch ausdrücklich davon, unbewiesene Verdachtsmomente gegen einzelne Künstler zu nähren, die nur dem Zweck dienen, sie in der Öffentlichkeit vorzuverurteilen und zu stigmatisieren.
Die 'Größte Menowin Fröhlich Fanseite' auf Facebook mit mehr als 108.000 Mitglieder hatte Presse und Fans sogar dazu aufgerufen, sich an die Regeln des Fairplay zu halten, und keine unbewiesenen Negativaussagen über Menowins Ex-Konkurrent Mehrzad Marashi zu streuen. Betreiber Michael Morris hatte sich mit den folgenden Worten eindringlich an die Fanbase gewandt: "Eine Bitte von mir... sind wir eine Menowin- oder Anti-Mehrzadseite? Wir sollten uns nicht auf dasselbe Niveau herablassen, über andere zu stänkern, mit dem Finger auf sie zu zeigen oder sie sonst irgendwie schlecht zu machen. So etwas gehört nicht hierher."
Im Internet werden indessen immer mehr Stimmen laut, die sich gegen die Negativberichterstattung sowohl über Menowin Fröhlich, als auch über Mehrzad Marashi stemmen. Auf 'Europolitan.de' schrieb eine Userin namens 'marlies': "Ich bin es so leid, die immer gleichen, auf Skandal getrimmten Artikel zu Menowin und Mehrzad zu lesen. Beide sind gute Sänger, man kann den einen wie den anderen gerne hören." 'Anita' pflichtete ihr bei: "Mehrzad und Menowin, beide dürfen uns mit ihren Liedern bezaubern." 'Nici' fügte hinzu: "Toll, dass beide Erfolg haben, ich gönne es auf jeden Fall beiden! Mehrzad wie Menowin."
Vergangene Woche hatten sich bereits Hunderte Menowin-Fans gegen die negative Berichterstattung gewendet, und zahlreich sogar zum Boykott aufgerufen. Auf 'Europolitan.de' äußerte Nutzerin 'Simone': "Ich habe regelmäßig die Bild gekauft...ha, nun nicht mehr. Mann o Mann wird die Bild dafür ein Haufen Geld verlieren! Ich kauf keine Bild mehr!" 'Steffi' kommentierte: "Bin mal gespannt, wie lange diese bebilderte Zeitung das mitmachen kann."
Michael Morris hatte ebenfalls in einem Appell gefordert: "Fans können folgendes tun: Kauft keine Boulevardzeitungen mehr! Nicht nur heute, sondern für immer. Je mehr Ihr Euer hart verdientes Geld diesen Zeitungen schenkt, desto mehr unterstützt Ihr finanziell solche Hetz- und Rufmordkampagnen." Heute sieht es nun erstmals so aus, als ob nicht nur Fans von Menowin Fröhlich, sondern auch Anhänger von Mehrzad Marashi dem Aufruf Folge leisten könnten.
Menowin selbst hatte sich noch vor dem Finale über seinen Konkurrenten wie folgt geäußert: "Ich bin froh, dass er mit mir zusammen im Finale ist. Auf jeden Fall, da ist das schon okay so. Es passt alles, so wie es ist. Er hat's verdient, im Finale zu sein."
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Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html
eller (15.07.2010 18:49)Ja diese Blödzeitung
Und wenn der Bohlen nicht zugestimmt hätte wäre nie was in der Blödzeitung geschrieben worden weder von Menowin noch vom Mehrzad .
Ja Ja der liebe Onkel Dieter