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Menowin Fröhlich trotz 'Bild'-Kampagne im Finale von DSDS 2010

22.04.2010 DSDS 2010: Fanclubs von Menowin Fröhlich distanzieren sich von Protestaktionen

Schuss in den Ofen?

Offizielle Fan-Vertreter von DSDS-Finalist Menowin Fröhlich haben sich von den für Samstag geplanten Protestaktionen in mehreren deutschen Städten klipp und klar distanziert.

Keine negativen Vibes: Führende Fanclub-Vertreter von Gesangstalent Menowin Fröhlich (22) haben sich von den für Samstag geplanten Protestaktionen in ganz Deutschland distanziert.

Spontan war es in den vergangenen Tagen im Internet zu Aufrufen gekommen, gegen die Presse-Kampagne der 'Bild'-Zeitung zu Lasten des Ingolstädters aufzubegehren. Dies führte zu weitflächig angekündigten Forderungen nach einem Boykott des Boulevardblatts, die ein Großteil der Fans zu teilen scheint.

Zuletzt wurden jedoch auch Stimmen laut, die ein massives Präsenzsignal auf der Strasse senden wollen, um gegen die Diskriminierung von Menowin Fröhlich zu protestieren. In diesem Zusammenhang kam es zur Ankündigung von Fantreffen auf öffentlichen Plätzen in zentraler Lage in Köln, Hamburg, Berlin, Dresden, Zürich und Wien.

Zwei der profiliertesten Fan-Organisatoren allerdings haben sich mittlerweile von diesen Initiativen distanziert. Michael Morris, Betreiber der 'Größten Menowin Fröhlich Fanseite' auf Facebook mit über 93.000 Mitgliedern, sowie Jacqueline M., Leiterin des Ersten Offiziellen Menowin Fröhlich Fanclubs, die mit dem Star in Kontakt steht, wollen und können die Idee nicht gut heißen, im Namen des Sängers auf die Straße zu gehen.

Im Gespräch mit 'Europolitan.de' begründete Michael Morris seine Haltung nun wie folgt: "Diese Aktionen können Menowin Fröhlich massiv schaden. Sollte es im Rahmen von polizeilich nicht genehmigten Kundgebungen beispielsweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen, würde dies sofort negativ auf Menowin und seine Fanbase abfärben, insbesondere auf die Initiatoren dieser Aktionen. Die altbekannten Teile der Presse warten nur darauf, nach dem Musiker nun auch seine Anhängerschaft zu stigmatisieren. Das ist das Letzte, was er im Moment gebrauchen kann."

Morris rät hingegen dazu, wie bisher auch friedfertig im Netz hinter Menowin Fröhlich zu stehen, und das Augenmerk vor allem auf seine musikalische Karriere zu lenken: "Menowin Fröhlich ist mit seinem starken Abschneiden bei DSDS trotz negativer Presse bereits zum Superstar der Herzen aufgestiegen. Diese extrem positive Welle sollten wir jetzt so im Raum stehen lassen, und dann in etwas ummünzen, was Menowins musikalischer Karriere direkt zugute kommt. Sobald eine Platte von ihm auf den Markt kommt werden wir wie eine Eins hinter ihm stehen und Musikgeschichte schreiben."

Auch im Internet gibt es Kritik an der Idee von Fantreffen an öffentlichen Plätzen, von denen nicht bekannt ist, ob sie auch ordnungsgemäß angemeldet und authorisiert sind. Auf 'Europolitan.de' schrieb eine Userin namens 'Heike': "Die Fans von Menovin sollten ihn jetzt unterstützen und ihm nicht sein Image noch weiter zerstören, er hat doch schon genug damit zu tun, sein Altes wieder aufzupolieren!"

Eine Nutzerin namens 'Ellen' beschreibt die Fantreffen hingegen als Reaktion auf die 'Bild'-Berichterstattung: "Ich möchte bekräftigen, dass es sich weder um Demos, noch um Protestaktionen handelt, sondern lediglich um friedliche Fantreffen, um Menowin zu unterstützen und darzustellen, dass die losgetretene Schmutzkampagne einer Strassenzeitung mit 4 Buchstaben die Fans nicht hat beeinflussen können."

Michael Morris hatte diesbezüglich bereits am gestrigen Dienstag erklärt: "Fans können folgendes tun: Kauft keine Boulevardzeitungen mehr! Nicht nur heute, sondern für immer. Je mehr Ihr Euer hart verdientes Geld diesen Zeitungen schenkt, desto mehr unterstützt Ihr finanziell solche Hetz- und Rufmordkampagnen." Nun fügte er hinzu: "Dieses Signal ist stark genug und sollte in seiner Kraft nicht unterschätzt werden."

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menoILOVEYOU (25.05.2010 17:06)

http://www.gelbe-elefant.com/seite/

menowin konzert 26.05.2010