Superstar Franck Ribery vom FC Bayern München kann im kommenden Sommer für etwas unter 55 Millionen zu Real Madrid wechseln. Das Internetportal 'Ran.de' bestätigte soeben einen gestrigen Exklusiv-Bericht von 'Europolitan.de' und nannte weitere Details zum Rekordtransfer. Allerdings besteht weiterhin noch die Option, dass Ribery vorzeitig verlängert - daran arbeitet das Management an der Säbener Straße nach wie vor.
Das Rennen ist gelaufen: Wie 'Europolitan.de' bereits am gestrigen Dienstagmorgen berichtet hatte, sind sich der FC Bayern München und Real Madrid hinsichtlich der Personalie Franck Ribery seit August handelseinig. Andere Vereine kommen nicht in Betracht.
Das Internetportal 'Ran.de' des TV-Senders Sat.1 spricht nun ebenfalls von einem Transfer in "trockenen Tüchern". Im Sommer 2010 soll Ribery ein Jahr vor Vertragsende für knapp 55 Millionen zu den 'Königlichen' wechseln.
Die Vereinbarung wurde am Rande des Transfers von Arjen Robben von Real Madrid zum FC Bayern München getroffen. Die 25 Millionen Ablöse für den Niederländer sollen demnach noch nicht bezahlt worden sein, sondern werden gegen die Ablöse für Ribery verrechnet.
Aus Vereinskreisen hatte 'Europolitan.de' bereits erfahren, dass es an der Säbener Straße als ausgemachte Sache gilt, dass der Franzose im Sommer dem eigenen Wunsch gemäß zu Real Madrid wechselt - und nicht zum FC Chelsea, wie 'The People' aus London am Sonntag schrieb.
Zwischen Real Madrid und FC Bayern existiert ein Gentleman's Agreement, Ribery im Sommer zum spanischen Hauptstadtclub ziehen zu lassen, falls er dies will. Vorbedingung des anvisierten Deals ist natürlich, dass Franck Ribery nicht vorher an der Säbener Straße verlängert. In diesem Sinne soll der Wille des Spielers respektiert werden. In diesem Punkt sind sich Real Madrid und FC Bayern München einig.
Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte seine Strategie bereits vergangene Woche im Gespräch mit der 'Abendzeitung' verlautbart: "Wenn Ribéry im Frühjahr seinen Vertrag nicht verlängert, wäre es wirtschaftlich unverantwortlich, ihn noch zu behalten, denn dann ist er 2011 ablösefrei. Dann würden wir 50 bis 60 Millionen Euro verschenken."
Sagte er, und sorgte vor. Der FC Bayern München jedenfalls ist für alle Fälle gerüstet.