Edel-Stripperin Dita von Teese fühlt sich von ihren Mitbürgern in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht verstanden.
Schweres Los: Dita von Teese (37), Königin der Burlesque, ist davon überzeugt, zu frivol für Amerika zu sein. Ihr Heimatland verstehe und respektiere die von ihr gewählte Karriere nicht. Während sie in Europa ein Superstar sei, würde sie in den Vereinigten Staaten weitgehend ignoriert.
"Manche Leute denken wirklich, dass ich eigentlich nur roten Lippenstift und Vintage-Klamotten trage und in der Gegend herumfahre", beschwerte sich die ewigblasse Schönheit. "In Frankreich und dem Vereingten Königreich können sie im Fernsehen zeigen, was ich mache. Die europäischen Jay Lenos zeigen mich alle. In Amerika sind sie ganz verrückt nach Popstars und vielleicht haben sie auch ein bisschen Angst, mich zu zeigen. Sie denken, dass das, was ich sage oder mache, zu frivol sei."Die Diva ist auch wütend auf Burlesque-Künstler, die während ihrer Shows nicht strippen. Diese Haltung sei eine Beleidigung für ihre Kunstform. "Gerade eröffnen viele Nachtclubs unter dem Motto der Burlesque, die Mädchen tanzen mit Federboas, dann fällt der Vorhang und das war's", schimpft die Ex-Ehefrau von Marilyn Manson im Gespräch mit der Website 'The Daily Beast'. "Vor allem in Amerika werden in all den Mainstream-Burlesque-Shows gerade alle wichtigen Elemente der historischen Burlesque rausgenommen. Ich habe es jetzt zu meiner persönlichen Aufgabe gemacht, dem treu zu bleiben, was die Burlesque in den 30ern und 40ern war, und weiter zu strippen."
Dita von Tesse äußert sich bereit, zu den Konsequenzen ihrer Haltung zu stehen: "Vielleicht macht mich das ein bisschen gefährlich für das amerikanische Publikum, aber es ist wichtiger für mich, den großen Stars der Burleske treu zu bleiben - den Frauen, die sich vor Publikum ausziehen."