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FC Bayern München: Vermasselt Barca den Deal mit Alexander Hleb?

30.07.2009 VfB Stuttgart: Alexander Hleb wechselt an den Neckar

Spieler, Berater und Verein d'accord

Der weißrussische Mittelfeld-Regisseur Alexander Hleb und die Veranwtortlichen des VfB Stuttgart haben sich offenbar geeinigt: Der ehemalige Wahlschwabe kehrt für die kommende Saison auf Laufbasis zu seinem ehemaligen Arbeitgeber zurück.

Der Deal ist durch: Mittelfeld-As Alexander Hleb (28) kehrt in die Dienste des VfB Stuttgart zurück.

In der Schwaben-Metropole hatte der Weißrusse bereits von 2000 bis 2005 gespielt, und danei in 137 Bundesliga-Spielen 13 Tore erzielt. Nun kehrt der Star-Kicker dem Starensemble des FC Barcelona zurück, weil er in Stuttgart ein viel höhere Wahrscheinlichkeit geboten bekommt, ständig im Einsatz zu sein.

Hlebs PR-Berater Oliver Mintzlaff verkündete am heutigen Donnerstagmorgen gegenüber der 'Bild'-Zeitung: "Eine Entscheidung ist gefallen. Alex wird nach Deutschland in die Bundesliga wechseln." Laut Informationen des Boulevardblattes sollen gestern Nachmittag und heute Vormittag frenetisch Verhandlungen zwischen Club, Spieler und Berater gelaufen sein, auf denen die Einigung folgte. Die offizielle Ankündigung soll heute Mittag erfolgen, der FC Barcelona hat den Transfer zum VfB Stuttgart bereits auf seiner Homepage angekündigt.

Hlebs Berater Uli Ferber betonte, dass seinem Spieler die Bundesrepublik ans Herz gewachsen sei: "In Deutschland hat sich Alex immer wohl gefühlt." In Anspach bei Backnang nennt der Fußballer bereits eine Immobilie sein eigen. Überschwänglich gab der sonst eher reservierte Spieler einst zu Protokoll: "Die Region ist meine zweite Heimat geworden."

Doch die Zuneigung basiert auch auf Gegenliebe. VfB-Präsident Erwin Staudt (61) kommt ins Schwärmen, wenn er über seinen absoluten Lieblingsspieler spricht: "Alexander ist ein Spieler der das Publikum mitreißen kann. Für ihn würden wir an die finanzielle Schmerzgrenze gehen."

Am gestrigen Mittwoch war berichtet worde, dass Hleb soll nicht ausschließlich am schnöden Mammon interessiert sei, wie anfangs kolportiert worden war, sondern vor allem an der Perspektive, Vollzeit auf dem Spielfeld stehen zu können. Ebendiese Aussicht habe ihm Inter-Coach José Mourinho im Rahmen des Eto'o / Ibrahimovic-Deals nicht garantieren können

Von mindestens fünf Millionen Ausleihesumme für eine Saison war die Rede gewesen, auf diese Summe beläuft sich nämlich die Strafzahlung, die Barca Inter für die nicht stattfindende Ausleihe überweisen muss. Eine Summe, mit der sich VfB-Manager Horst Heldt (37) durchaus anfreunden könnte.

Doch auch in Sachen Sturm gibt es Bewegung in den kursierenden Gerüchten zu verzeichnen. Die Verhandlungen mit Pawel Pogrebnjak (25) von Zenith St. Petersburg gelten als weit fortgeschritten. Zusätzlich brachte die britische 'Daily Mail' nun noch eine weitere Option ins Spiel: Alternativ zu Pogrebnjak soll der türkische Nationalspieler Tuncay Sanli (27) von Premier-League-Absteiger FC Middlesbrough in den Startlöchern stehen, um zun Vfb Stuttgart zu wechseln. Bei einem Preis von 10,5 Millionen Euro wäre Sanli ein vergleichsweises Schnäppchen.

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