01_aktion_300x300
Bildgalerie
Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'Twilight Eclipse': Ewiger Treueschwur
Highlights der Woche (KW 20)
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteHighlight des Tages
Copyright: Christina von Messling

25.07.2009 Ariane Sommer: 'Ich zog nach LA der Liebe wegen'

Glamour-Girl im Interview - Teil 1

Ariane Sommer, ehemaliges Partygirl, hat vierhändig mit Busenfreundin Esma Annemon Dil den Kurzgeschichten-Band 'Foreign Affairs' geschrieben. Für Furore sorgte sie kürzlich, als sie daraus im Fernsehen pikante Passagen vorlas. EUROPOLITAN sprach jetzt mit ihr in ihrem Wohnort Kalifornien. Dabei entpuppte sich die einstige Boulevard-Ikone als sympathische Draufgängerin mit Sinn für Humor.

Angeblich gibt es ja in Los Angeles von der Witterung her diesen Smog-Kessel. Merken Sie da was davon?

Wir haben es wahnsinnig schwül hier, aber es ist zum Glück nicht ganz so verseucht. Ich glaube, wir können uns glücklich schätzen, dass wir nicht gerade in Shanghai oder im Westen Chinas sind, da geht es den Leuten noch viel schlechter. Da gab's neulich Aufnahmen aus einem öffentlichen Schwimmbad, wo die Leute wirklich Schulter an Schulter in diesen Schwimmbecken standen, wo man sich fragt, wie es da überhaupt noch zur Abkühlung kommen kann.

Frau Sommer, Sie sind zwischen Orient und Okzident aufgewachsen. Wie kommen Sie denn dann ausgerechnet an diesen extremen Hort des Westens, Los Angeles?

Ganz einfach, also der Liebe wegen. Ich kannte LA schon, vor sieben-acht Jahren war ich hier mehrere Monate zu Besuch, und letztes Mal, der letzte Besuch, der hat vor fünf Jahren stattgefunden. Ich ging erst nach Las Vegas, um meine Nichte zu besuchen, ich habe drei Tanten, Schwestern meines Vaters, die in den USA leben, zwei davon in Vegas und eine in San Francisco, und kam dann nach LA, um Freunde mit meiner Präsenz zu bequälen.

Es ergab sich wirklich gleich am ersten Wochenende, dass ich meinen Lebensgefährten kennen gelernt habe. Insofern erstreckt sich mein Besuch, der eigentlich nur zwei Wochen dauern sollte, auf fünf Jahre. Wir sind nach wie vor wirklich sehr sehr glücklich, we are blessed wie der Amerikaner sagt. Wir sind sechs Wochen später zusammengezogen, obwohl wir beide nicht nach einer Beziehung damals suchten.

Er war glaube ich sehr glücklich in LA, mit den ganzen hübschen Damen, ich war sehr glücklich, in Europa unterwegs zu sein, und mich nicht binden zu müssen. Dann kam es Knall auf Fall, sechs Wochen später zogen wir zusammen, ich nahm Kontakt auf mit einer Anwältin, die mir dann auch mein Arbeitsvisum besorgt hat, was dann auch recht schnell ging, das weiß man ja nie, die sind ja sehr streng hier, und seitdem sind wir seit fünf Jahren glücklich zusammen. Also ja, der Liebe wegen.

Über pikante Dinge gibt es also nichts zu berichten...

... die ergaben sich dann leider in LA nicht mehr, ich war ja dann schwupps ganz schnell weggeschnappt.

Aber es gibt doch bestimmt den einen oder anderen netten Surfer, und nicht nur hübsche Damen in LA?

Na klar, aber für die hatte ich ja dann gar keine Zeit mehr. Ich glaube aber, ich habe mich in den Jahren davor genug ausgetobt. Also da habe ich nichts verpasst, insofern muss das auch nicht sein. Ich bin da sehr glücklich, wo ich jetzt bin.

Am Montag geht es auf Europolitan.de weiter mit Teil 2 des Interviews mit Ariane Sommer. Darin erzählt die Society-Blondine, wie es war, auf verschiedenen Kontinenten aufzuwachsen, und bezieht zur Frage Stellung, ob sie als Weltbürgerin verschiedene Identitäten in sich trägt. (Foto-Copyright Christina von Messling)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (0)