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Italien: Die Bilanz der Ära Silvio Berlusconi ist bestenfalls durchmischt

08.05.2009 Silvio Berlusconi hält Hof - Noemi Letizia will Silikon-Busen

Premier-Liebling plant ihre Zukunft

Möchtegern-Showgirl Noemi Letizia begnügt sich nicht damit, der Ehe von Italien-Premier Silvio Berlusconi den Todesstoß versetzt zu haben. Um ihre Reputation als Femme Fatale zu vollenden, will sie sich offenbar auch die Brust umoperieren lassen.

Manche mögen's üppiger: Daher will Noemi Letizia (18), Busenfreundin des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi (72), nun Hand an ihre Brüste anlegen.

Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung 'Corriere della Sera' ist die gerade erst vor kurzem volljährig gewordene Neapolitanerin mit dem Umfang ihrer Oberweite alles andere als zufrieden. Und weil sie das Warten auf Mutter Natur satt hat, will sie nun ihrer Körbchengröße selbst auf die Sprünge helfen. Nachdem kürzlich noch chirurgisch an ihrer Nase gefeilt worden war, sollen jetzt Silikonimplantate her.

Ihr Berufsziel hat die Skandal-Blondine dabei bereits fest im Auge. Gegenüber dem 'Corriere del Mezzogiorno' erklärte sie: "Ich will Showgirl werden." Das sei aber nicht ihre einzige Zukunftsperspektive: "Mich interessiert auch die Politik." Man dürfe sich schließlich nichts verbauen: "Ich bin flexibel."

Auf einen prominenten Paten kann sie bereits zählen: Berlusconi höchstpersönlich erschien unlängst auf ihrer Geburtstagsparty, um den anwesenden Gästen zuzuprosten - und brachte dadurch seine Gattin Veronica Lario (52) dermaßen gegen sich auf, dass diese nun die Scheidung will. Den Grund dafür äußerte sie gleich öffentlich im Interview mit 'La Repubblica': "Ich kann nicht bei einem Mann bleiben, der mit Minderjährigen verkehrt."

Worauf die enge Bindung zum mächtigsten Mann Italiens zurückzuführen sei, will Noemi Letizia ihrerseits nicht verhehlen: "Er ruft mich an, er sagt mir, wann er einen Moment Zeit hat, ich fahre dann zu ihm. Ich bleibe bei ihm und höre zu, das ist es, was er von mir will. Dann singen wir zusammen." Vor allem dessen Lieblingslied sei dann an der Reihe: "Es heißt: 'Mon Amour lalalala'."

Doch nicht nur junge Gesangstalente haben es dem italienischen Ministerpräsidenten angetan - auch auf die lange Kulturgeschichte seiner Heimat ist der Medienzar mächtig stolz. Seine diesbezügliche Begeisterung tat er kürzlich in Rom mittels eines Vergleichs mit Skandinavien kund: "Ich war einmal zu Besuch in Finnland." Lange habe es gedauert, bis er endlich etwas Sehenswertes zu Gesicht bekam: "Wir haben früh am Morgen drei Stunden fahren müssen, um eine Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen." Für einen Italiener undenkbar: "Bei uns hätte man so eine Kirche zerstört."

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