Einer der das Rätsel lösen könnte ist der ManU-Trainer Alex Ferguson. Dieser belächelte müde die lauter werdenden Spekulationen über den angeblichen Verkauf seiner portugiesischen Zugpferdes Ronaldo an Real Madrid und erklärte der englischen Zeitung „Daily Mail" gegenüber: „Es scheint so einfach zu sein, unsere Spieler zu bekommen, oder? Aber ich kümmere mich nicht mehr darum, es ist doch nett, immer wieder darüber zu reden."
Befragt man den Wunschkandidaten Italiens so merkt man: Auch der Starspieler sieht in der Notverkauf-Meldung von Samstag keinen Funken Wahrheit. „Ich bin glücklich in Manchester und spiele im richtigen Verein. Ich möchte hier noch viele Titel gewinnen, auch in der kommenden Saison", verkündetet er im englischen TV-Kanal „Setana Sport", und zerstreute damit vorerst alle möglichen Eventualitäten einen Wechsel betreffend.
Die Gerüchte kamen auf, als Real Madrids Ex-Präsident Calderon erneut gegenüber der Presse erwähnte, dass „einer der besten Spieler der Welt" bereits einen Vertrag bei Real Madrid unterzeichnet hatte. Zeitgleich dazu, letzten Samstag, berichtete die „Daily News" in ihrer Ausgabe von 650 Millionen Schulden bei Manchester United. In dem dazugehörenden Artikel beschreibt sie die finanziellen Verhältnisse der Clubs folgendermaßen: „Die Finanzsituation von Manchester ist desaströs, das Imperium der Besitzerfamilie Glazer ist undurchsichtig wie die Hieroglyphen in den Pyramiden. Es ist so schwer zu durchblicken wie die globale Finanzwelt."
Es bleibt also weiterhin unklar, was und mit wem in der Zukunft geschehen wird. Fest steht nur, dass Ferguson noch vor wenigen Wochen wütend deklarierte: „Ich würde Real Madrid nicht einmal einen Virus verkaufen." Jetzt sieht es aber ganz danach aus, als hätte der Trainer vor, am Ende der laufenden Saison selbst aufzuhören. Fazit daraus: Nichts muss, alles kann passieren. To be continued.