'Germany's Next Topmodel'-Kandidatin Marie Nasemann sorgt für Verstimmungen bei den diesjährigen Anwärterinnen auf Heidi Klums Topmodel-Thron. Ganz offensichtlich hat sie nämlich vor ihrem Antritt bei der Castingshow bereits umfangreiche Model-Erfahrung sammeln können.
Die gebürtige Münchnerin hatte bereits mit einer Kampagne für den Elektrogeräte-Hersteller Samsung bei ihren Kokurrentinnen für böses Blut gesorgt. Für den südkoreanischen Konzern hatte sie im vergangenen Oktober ein Shooting für die neue Festplattenserie S1 Mini absolviert. Nun kam zusätzlich heraus, dass Marie auch schon einen Werbefilm für die mexikanische Restaurantkette 'Sausalitos' gedreht hat. Darüber hinaus ist sie nicht zuletzt auch noch auf dem aktuellen Cover von 'Mädchen' zu sehen, für das sie zusätzlich ein Modeshooting hinlegte.
Heidi Klum selbst hat Marie Nasemann schon mal gerne als "auf internationalem Topmodel-Niveau" angesiedelt gelobt. Der Erfolg von Mitbewerberin Marie sorgte allerdings bereits in der Sendung am vergangenen Donnerstag für ordentlich Unmut bei den Nebenbuhlerinnen. So giftete Ira: "Irgendwann geht die Motivation flöten." Auch sei Marie nicht immer das beste Beispiel für Kollegialität: "Als Marie vom Casting herauskam hat sie einen Spruch gebracht, der viele Mädchen geärgert hat: Ich hab den Job auf jeden Fall, weil mein Typ gefragt ist."
Die wütende Stimmung kochte schließlich fast über, als 'Bild'-Zeitung-Favorit Marie beim Shooting für eine 'Cosmopolitan'-Fotostrecke wieder einmal als aktuelle Frontrunnerin bevorzugt behandelt wurde. Heidi Klum ließ die Proteste im Anschluss darauf allerdings eiskalt abblitzen: "Damit müssen sie klarkommen. Beim nächsten mal könnte es schon wieder jemand anders sein."
Doch auch einer anderen Kandidatin neben Marie Nasemann weht imMoment ein eisiger Wind entgegen, und zwar Maria - sie muss sogar mit Widerstand aus den Reihen der eigenen Familie zurechtkommen. Im Gespräch mit der 'Main Post' besteht sie allerdings auf ihrer Eigenständigkeit: "Mein Papa hat mir erst davon abgeraten mitzumachen, aber ich bin nun mal alt genug, selbst zu entscheiden."
Das Elternhaus des angehenden Topmodels ist Medienberichten zufolge streng katholisch und erzkonservativ, Marias Vater ist Amtsrichter und laut 'Die Zeit' aktiver Abtreibungsgegner, während Marias Mutter CSU-Mitglied und ehemalige 'Opus Dei'-Angehörige ist.