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Ronaldo und Ronaldinho fordern Zinedine Zidane

06.05.2008 Transvestiten waschen Ronaldo von Sex- und Drogen-Vorwürfen rein

'Aus Rache denunziert'

In Rios Motel 'Papillon' soll es zwischen dem brasilianischen Fußballstar Ronaldo und drei Transvestiten nun doch nicht zu bezahltem Sex, geschweige denn zum Drogenkonsum gekommen sein. Zwei der drei involvierten Transsexuellen haben offenbar nach einem langen Verhör durch die brasilianische Polizei ihre Vorwürfe zurückgezogen. Nun wird ermittelt, ob das Trio Ronaldo mit den erfundenen Vorwürfen erpressen wollte, um 20.000 Euro zu kassieren. Ronaldos Ruf hat durch die Affäre allerdings schweren Schaden genommen - der erste Sponsor hat den Superstar bereits fallengelassen.

Nachdem letzte Woche eine lange Disko-Nacht für Weltfußballer Ronaldo vom AC Mailand auf dem Polizeirevier endete, soll nun plötzlich doch nichts passiert sein. Überraschend wiederriefen zwei der drei 'Viados', wie sich prostituierende Transsexuelle in der brasilianischen Millionenmetropole heissen, ihre bisherigen Aussagen. Plötzlich soll sich alles so zugetragen haben, wie es Ronaldo von Anfang an eingeräumt hatte.

Demnach hatte sich der Fußballstar zwar mit einer Prostituierten nach dem Disko-Besuch in dem Motel zurückgezogen, und sie auch aufgefordert, zwei 'Freundinnen' hinzuzubestellen. Als er jedoch entdeckte, dass es in Wahrheit Männer seien, habe der Fußballzauberer die ganze Aktion abblasen wollen. Daraufhin habe das Trio ein großes Gezeter begonnen, und 20.000 Euro gefordert, um die ganze Sache nicht auffliegen zu lassen. Der auf der Strasse durch den Streit entstandene Lärm rief die Polizei auf den Plan - und schon landete die illustre Freizeitgesellschaft in Windeseile auf dem Kommissariat.

Obwohl zwei dei drei involvierten Transsexuellen nun offenbar einräumen, zuerst für Frauen gehalten worden zu sein, streiten sie weiter ab, Erpressungsgeld von Multimillionär Ronaldo gefordert zu haben. Auch die Autopapiere des reichen Exilbrasiliners nahmen sie nur "aus Versehen" mit, hätten diese sich doch rein zufällig neben ihren Handtaschen befunden.

Trotz später Teilrehabilitierung ist der Sex-Skandal Ronaldo bereits teuer zu stehen gekommen. Die italienisch-brasilianische Mobilfunkgesellschaft TIM kündigte bereits umgehend ihre Zusammenarbeit mit dem mittlerweile skandalbefleckten Fußballstar auf, weitere Sponsoren gehen ebenfalls auf Distanz. Allein die Trennung seitens TIM bedeutet für Ronaldo eine finanzielle Einbuße von 3,1 Millionen Euro.

Auch verliess Ronaldo-Verlobte Bia Anthony den Ballartisten umgehend. Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für Spott nicht sorgen: AC-Mailand-Besitzer Silvio Berlusconi forderte von Ronaldo kurzerhand, es sei an der Zeit, "psychologisch zu genesen".

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