Wenige Tage vor der neuen Rekonstruktion der Tatnacht ergreift ein Mitglied der beschuldigten 'Tapas 7' offensiv Partei für die Eltern der kleinen Maddie. Demnach sind Gerry und Kate McCann vollkommen unschuldig am Verschwinden ihrer Tochter, erklärte McCann Freundin Rachel Oldfield gestern Abend im Radio. Der Vater hofft derweil weiter auf ein baldiges Wiedersehen mit der mittlerweile vierjährigen Madeleine
Die Tatnacht verbrachten die Eltern von Madeleine zusammen mit fünf Freunden beim Tapas Essen. Lange Zeit ging die portugiesische Polizei davon aus, einer dieser Gruppe, den sogenannten Tapas 7, habe etwas mit dem verschwinden der kleinen Madeleine zu tun. Bis heute bleibt der Verdacht bestehen, vor allem deswegen, weil die Ermittler bisher auf keine andere heiße Spur gestoßen sind.
Doch nun spricht die Freundin der McCanns, Rachel Oldfield, die den Tatabend ebenfalls mit Maddies Eltern verbracht hatte, Klartext: „Es gibt einfach keine Möglichkeit, dass die Beiden involviert sind. Schließlich hab ich den Abend doch mit ihnen verbracht." Mit dem gestrigen Interview auf 'Radio 4' entlastet die 37-Jährige als erstes Mitglied der 'Tapas 7' Gerry und Kate McCann in aller Öffentlichkeit.
Unterdessen spricht auch der Vater der kleinen Madeleine nochmals öffentlich über seine Tochter. Gerry weiß zwar nicht, ob die portugiesische Polizei die Suche nach Maddie bereits aufgegeben hat, dennoch sieht der Vater auch weiterhin eine Chance, dass sein eigen Fleisch und Blut „immer noch am Leben ist."
Nach beinahe einem Jahr der vergeblichen Suche sowohl der Polizei als auch der privaten Detektei 'Metodo 3' bewahrheitet sich damit der Satz: Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. (cai)