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Vorwürfe gegen Eltern im Fall Madeleine: 'Alle Beweise zerstört'

18.03.2008 Fall Madeleine McCann: Taucher fischen Knochen aus Stausee

Eltern wird Angst und Bange

In Portugal suchen private Ermittler seit einigen Tagen in einem nur 30 Kilometer vom Ferienort Praia da Luz entfernten Stausee nach der Leiche von Madeleine McCann. Berichten zufolge fanden Taucher dabei einen Sack mit Knochen. Der Familie McCann stehen weitere schwere Stunden bevor. Denn ersten Indiskretionen zufolge könnte es sich um Kinderknochen, und damit um die sterblichen Überreste von Maddie handeln.

Es ist bereits die zweite Suchaktion nach Maddie, die vom Anwalt der Familie finanziert wird. Die von den McCanns beauftragten Detektive der Agentur Metodo 3 sollen angeblich Anfang letzter Woche auch eine Socke gefunden haben, die möglicherweise der Vierjährigen gehört hat. Die aus der lokalen Szene erhaltenen Informationen deuteten darauf hin, dass die kleine Maddie in den See geworfen worden sein könnte.

"Wir haben Quellen und eine glaubwürdige Spur, die darauf hinweisen, dass Maddies Leiche dort zu finden ist", kommentiert eine mit den Ermittlungen vertraute Person gegenüber der portugiesischen Zeitung ‚Diario de Noticias': "Es gibt eine Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent, dass der Körper der Kleinen dort zu finden ist."

Nach Angaben der Polizei sind in der Tat zwei Säcke mit kleinen Knochen gefunden worden. Ob es sich dabei um Maddies, vor allem aber um die menschliche Knochen handelt, bleibt allerdings fraglich. Berichten der britischen ‚ Sun' zufolge kann aus den gefundenen Resten noch nichts Genaues hergeleitet werden. Erst nach einer genauen Untersuchung wird es möglich sein, festzustellen, ob die gefundenen Knochen möglicherweise doch von einem Tier stammen, wie auch vermutet wird. Falls es sich jedoch tatsächlich um menschliche Knochen handelt, können sie nur von einem Kind sein, erläuterte der Anwalt der Familie McCann.

Medienberichten zufolge sollen Privatdetektive von Metodo 3 darüber hinaus dem Verdächtigen Robert Murat mehrere GPS-Sender ins Auto installiert haben, welche er schließlich bei der Reparatur entdeckte. Murat behauptet seinerseits, dass die portugiesische Polizei dahinter stecke, die ihrerseits alle Anschuldigungen zurückweist. Ob der 33-Jährige mit dem Knochenfund in Verbindung gebracht werden kann, ist derzeit noch fraglich.

Von der im Mai 2007 aus der Ferienwohnung ihrer Eltern verschwundenen Madeleine McCann fehlt bis heute jede Spur. Wie ein Sprecher der Familie McCann bekanntgab, werden die Eltern der Vierjährigen auch in Zukunft auf die Dienste der spanischen Detektei Metodo 3 nicht verzichten. Der letzte Woche abgelaufene Vertrag wird demgemäß wieder verlängert.

Der Millionär Brian Kennedy unterstützt die Suchaktion nach der kleinen Maddie und zahlt die Grundgebühr für Metodo 3 in Höhe von 8.000 Pfund pro Monat. Die weiteren Kosten in Höhe von etwa 50.000 Pfund pro Monat stammen aus dem Find Madeleine Fund.

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Thackeray (19.03.2008 14:18)

Tapas 9?

Es waren 10 und der 10. weiß, worüber 9 schweigen!