Wie die Fachzeitschrift 'auto motor und sport' in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, gibt es für Neuwagen immer noch Rabatte von bis zu 42 Prozent, obwohl die Abwrackprämie längst ausgelaufen ist.
Die Autohändler beklagten, durch das Auslaufen der Abfrackprämie, wegbrechende Verkäufe. Deshalb werben sie nun mit hohen Rabatten. VW versucht auch mit günstigen Finanzierungen und Serviceangeboten bei den Kunden zu landen. "Der Vergleich von 60 Modellen zeigt, dass die Hersteller grundsätzlich weiter hohe Rabatte einräumen, allerdings je nach Modell stark variierend."
So zeigte die Auswertung der Stichprobe von 60 Modellen, dass das Auslaufmodell Opel Astra 42 Prozent billiger zu erwerben ist. Der Corsa hingegen ist nur um 21 Prozent günstiger als sonst. Beim Verkaufsschlager Insignia gewähren die krisengeplagten Rüsselsheimer lediglich 18 Prozent des Listenpreises.
Auch andere Autokonzerne setzen auf Rabatte: Marktführer VW gewährt derzeit 13 Prozent Nachlass, Subaru und Suzuki, beide Gewinner der Abfrackprämie, bieten zwölf Prozent Rabatt. Der Audi A3 wird um 28 Prozent billiger angeboten, ebenso Modelle von Ford. Der 3er BMW und die Mercedes C-Klasse sind mit einem Nachlass von 21 Prozent zu haben.
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Der Verband der Automobilindustrie registrierte im September ein Plus von 21 Prozent an Neuzulassungen. Der Gelsenkirchener Ökonom Ferdinand Dudenhöffer erklärte, dass dies erst der Anfang sein könnte: "Wir gehen davon aus, dass die Auftragseingänge deutlich zurückgehen. Im Frühjahr werden wir eine wahre Rabattschlacht im deutschen Automarkt erleben." (mme)