Bildgalerie
Robert Pattinson und Kristen Stewart in Breaking Dawn
Highlights der Woche (KW 43)
e-Vote
Sind Sie dafür, dass Deutschland Griechenland aus der Schuldenfalle hilft?
Ja, in jedem Fall - Solidarität ist geboten.

Ja, aber nur, wenn andere EU-Staaten auch beitragen.

Ja, aber nur unter strengsten Auflagen (z. B. Verzicht auf EU-Stimmrecht).

Nein, das sollte der IWF tun.

Nein, Griechenland sollte die Eurozone verlassen.
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteLooksBreaking News

Mittwoch, 08.09.2010, 19:58 Uhr

UPDATE: Oppenheim erwartet Konsolidierung bei Vermögensverwaltern



DJ UPDATE: Oppenheim erwartet Konsolidierung bei Vermögensverwaltern

(NEU: Details)
Von Madeleine Nissen DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Die zunehmende Regulierung der Banken wird auch bei den Vermögensverwaltern ihre Spuren hinterlassen und die Konsolidierung beschleunigen. "Die Regulierung wird noch breiter und intensiver, das trifft auch die Vermögensverwalter", sagte Wilhelm von Haller, Vorstandsvorsitzender von Sal. Oppenheim, bei der Handelsblatt-Konferenz am Mittwoch in Frankfurt. Sal. Oppenheim sei zwar davon nicht betroffen, aber insgesamt werde die Zahl der Vermögensverwalter sinken, sagte er.

Für sein Haus selbst sieht von Haller bei der Umstrukturierung nach der Übernahme durch die Deutsche Bank noch eine gewisse Wegstrecke vor sich. "Es wäre vermessen zu sagen, wir wären schon am Ende", sagte der ehemalige Deutsche-Bank-Manager, der seit neun Monaten Sal. Oppenheim leitet. Gleichwohl zeigte er sich zufrieden mit der bereits erreichten Stabilisierung der Bank, nachdem diese durch Missmanagement der ehemaligen Geschäftsführer in die Schieflage geraten war und dadurch letztlich ihre Eigenständigkeit verloren hatte. "Wir treten jetzt von einer Stabilisierungs- in eine Wachstumsphase", sagte von Haller.

Zu kämpfen hatte die ehemalige Privatbank vor allem mit Abgängen bei den Beratern und mit Mittelabflüssen. Inzwischen habe er wieder die Abgänge durch Neueinstellungen ausgeglichen, sagte von Haller. Auch die Zahl der Standorte werde steigen, wenn auch in überschaubarem Ausmaß.

Eine Prognose für das Gesamtjahr wagte von Haller nicht. Im vergangenen Jahr hatte die Bank noch einem Milliardenverlust geschrieben. In einem Interview hatte von Haller auch für dieses Jahr noch weitere Einmaleffekte angekündigt. Der Gewinnschwelle wolle er 2011 "sehr nahe" kommen.

Bei der Bankenkonferenz sagte von Haller, er sei jetzt optimistischer als zu Beginn des Jahres, zumal sich der Aufschwung bei dem verwalteten Vermögen in das dritte Quartal fortgesetzt habe.

Mit Blick auf den Verkauf der BHF-Bank äußerte sich von Haller sehr zurückhaltend. Er sagte nur auf Anfrage, er habe nichts gegen eine Bank als Käufer, die die Bank womöglich als Konkurrenz zu Sal. Oppenheim aufstellen könnte. Konkurrenz gehöre dazu und bereite ihm kein Kopfzerbrechen, sagte er. Als interessierte Bank gilt die Liechtensteiner LGT. Insgesamt prüfen derzeit "rund eine Handvoll" Interessenten die Bücher der BHF-Bank.
Webseiten: www.oppenheim.lu www.bhf-bank.com www.deutsche-bank.de

-Von Madeleine Nissen, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 115, madeleine.nissen@dowjones.com DJG/maw/jhe

(END) Dow Jones Newswires

September 08, 2010 12:58 ET (16:58 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.