01_aktion_300x300
Linkbox
Artikel zum Thema
Dossiers zum Thema
Highlights zum Thema
Bildgalerie
Tod's Gommino Loafers: Damen-Schuhe mit Noppensohle
Highlights der Woche (KW 20)
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteAttitudesFragrancesVERDÄCHTIGER IST IN DEUTSCHLAND
Fall Madeleine McCann: Maddies Miturlauber müssen zum DNA-Test

22.05.2009VERDÄCHTIGER IST IN DEUTSCHLAND

Fall Madeleine McCann: Maddie-Entführer ein Brite?

Über zwei Jahre nach dem Verschwinden der kleinen Maddie gibt es doch wieder eine heiße Spur im Fall Madeleine McCann. Ein verurteilter britischer Pädophiler, der zur Zeit in einem deutschen Krankenhaus wegen Krebs behandelt wird, rückt ins Visier der Fahnder: Der Brite mit der deutschen Ehefrau war am 3. Mai 2007 in Südportugal nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt, ein befreundetes Pärchen wundert sich im Rückblick über so manch seltsame Aussage des 64-Jährigen.

Es könnte die dramatische Wende in jenem unfassbaren Fall des Verschwindens der kleinen Maddie sein. Dem ‘Daily Mirror' zufolge könnte ein 64-jähriger Brite etwas mit der mutmaßlichen Entführung zu tun haben. Der Sprecher der McCanns, Clarence Mitchell erklärte: "Die Ermittler, die nach Madeleine suchen,  untersuchen die Verdächtigungen". Darüber hinaus will Mitchell allerdings nichts dazu sagen: "Ich kann keine Details nennen."

Allerdings betonte der Sprecher auch, dass die Ermittler zahlreichen Spuren nachgehen. Dennoch, der Brite ist höchst verdächtig, soll von der Polizei der Grafschaft West Yorkshire im Zusammenhang mit rund 30 Jahre zurückliegenden Taten befragt werden. Zudem ist der Mann bereits mehrmals wegen Sexualstraftaten an Kindern im Gefängnis gesessen.

Auf die Spur kamen die Ermittler dem 64-Jährigen aufgrund eines Hinweises aus dem Umfeld des Mannes: Alan und Cindy T. lernten ihn während eines Portugal-Urlaubs kennen. Sie dachten er sei ein Abenteurer, weil er mit seiner Frau und sechs Kindern von Campingplatz zu Campingplatz zog, wie der ‘Daily Mirror' berichtet. Als die beiden aus dem Urlaub zurückgekommen waren und davon gehört hatten, dass der nun auch im Fall Maddie Tatverdächtige, schon einmal wegen Pädophilie im Gefängnis gesessen hatte, erschraken sie - und erinnerten sich an seltsame Gespräche.

Als der 64-Jährige halb im Witz halb im Ernst erklärte, einige "Zigeuner-Touristen" hätten ihm für seine Tochter Geld geboten, er habe aber abgelehnt, sei der Groschen noch nicht direkt gefallen. Aber im Nachhinein wundert sich das Paar dafür umso mehr. Vor allem da die Tochter wie Maddie blond war und blaue Augen hatte. Der Verdächtige erzählte auch von einem Business-Trip nach Marokko, dort will er "viel Profit" gemacht haben. Doch was er dort verkauft hat, weiß niemand.

Das befreundete Paar war plötzlich so beunruhigt, dass sie den 64-Jährigen, der mittlerweile wegen Krebs in Deutschland behandelt wird und in einem Krankenhaus liegt, anriefen und zur Rede stellten. Der Mann wies jeden Verdacht zurück. Zwar sei er zur damaligen Zeit ebenfalls in Süd-Portugal gewesen, doch nicht an der Paia da Luz, von wo das Mädchen verschwand: "Ich erinnere mich, wo ich an genau jenem Wochenende war". Der 64-Jährige spricht vom 3. Mai 2007, er will auf einem Markt in der portugiesischen Stadt Fuseta gewesen sein, 30 Meilen und damit eine Stunde entfernt von der Praia da Luz, dem Ort von Maddie McCanns Verschwinden. Auch ein Alibi steht bereit, von einem 15-jährigen Mädchen, berichtet die ‘Sun'.

Verwandte Artikel



Über zwei Jahre nach dem Verschwinden  der heute sechsjährigen aus dem Appartment einer Ferienanlage in Süd-Portugal schöpfen die Eltern nun wieder Hoffnung - auch wenn viele Kommentatoren davon ausgehen, es habe nie eine Entführung gegeben, sondern die Eltern hätten alles nur inszeniert. Trotz dieses Vorwurfes kämpfen die McCanns weiter für ihre Tochter: Erst vor wenigen Wochen haben die Eltern ein neues Bild von Maddie veröffentlicht, das zeigen soll, wie sie heute, mit sechs Jahren, aussehen könnte. Vor einem Jahr hat die zuständigen portugiesischen Behörden die Ermittlungen ergebnislos eingestellt. In der Zwischenzeit gab es zahlreiche Verdächtige und angebliche Sichtungen von Marokko bis nach Bosnien. (cai)
 
 

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (0)